EOS (EOS)

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EOS.IO ist das Projekt hinter der Kryptowährung EOS. Aktuell läuft EOS noch auf einem Ethereum Testnet und ist somit noch nicht offiziell veröffentlicht (Stand 16.05.2018). Ein Umstieg auf das eigene EOS Mainnet ist auf den 2. Juni 2018 geplant. Während die Kryptowährung nicht als eigenständiges Projekt auf einer eigenen Blockchain läuft, spricht man nicht von Coins, sondern von Tokens. Beim EOS Projekt wurden sogenannte ERC20 Tokens verwendet, die über das Ethereum Netzwerk erstellt wurden.

Die EOS.IO Plattform ist eine Open Source Software, die auf einer Blockchain Architektur basiert und erstmals im Juni 2017 veröffentlicht wurde. Ziel der EOS Blockchain ist die Bereitstellung von Smart Contracts und dezentralen Speicherlösungen. Somit dient das EOS Netzwerk in erster Linie nicht als Zahlungsanbieter, sondern als Grundkonstrukt für dezentrale Applikationen (DApps). Die Kryptowährung EOS ist somit auch vor allem ein Anteilschein, mit welchem Stimmrecht erlangt wird. Andererseits steigt mit dem EOS Vermögen auch die Menge an zur Verfügung gestellter Bandbreite und verwendbarem Speicher innerhalb der EOS Blockchain.

Ähnlich wie bei den meisten jüngeren Blockchain Projekten, verspricht das EOS Protokoll, die eingeschränkte Skalierbarkeit in den Griff zu bekommen. Mit Millionen möglichen Transaktionen pro Sekunde soll EOS alle anderen Kryptowährungen übertrumpfen.

Entwickelt wurde das EOS.IO Projekt von der Firma Block.one, die ihren Hauptsitz auf den Cayman Islands hat und von Brendan Blumer als CEO geführt wird. Die Gründer von Block.one teilten eine gemeinsame Leidenschaft für die allgemeine Dezentralisierung und wollten Blockchain-Lösungen Realität werden lassen. Als technischer Direktor ist Daniel Leimer für Block.one tätig. Leimer ist vor allem durch seine Mitarbeit an Projekten wie BitShares und Steemit bekannt. Ausserdem gilt er als Erdenker der DAOs (Decentralized Autonomous Organisations). DAOs sind dezentrale Firmenkonstrukte, die im Gegensatz zu traditionellen Konstrukten keine Hierarchie kennen. Sie bilden eine Art Netzwerk von autonomen Anteilhabern, die ihre Arbeit aufgrund von vordefinierten Algorithmen verrichten. Diese DAOs, auch häufig DACs (Decentralized Autonomous Cooperation) genannt, können auf der EOS Blockchain erstellt und betrieben werden.

 

Nebst den DAOs, entwickelte Daniel Leimer auch den Konsensmechanismus DPOS (Delegated Proof of Stake), welcher der EOS Blockchain zur Einigung und Korrektheit innerhalb des Netzwerks dient. Ähnlich dem bekannten Proof of Stake Algorithmus, wie er bei etlichen anderen Kryptowährungen verwendet wird, nimmt auch EOS seine Nutzer in die Pflicht und verteilt das Erstellen der Blocks und das Verifizieren der Transaktionen an von der Community gewählte Block Produzenten. Somit fällt beim EOS Protokoll das Mining weg und dementsprechend auch die Herstellung neuer EOS Coins. Diese wurden bereits zu Beginn im ersten Block generiert und wie erwähnt als Token im Ethereum Netzwerk verteilt. Dieses Vorgehen soll eine grosse Verbreitung der EOS Tokens sicherstellen und den schnellstmöglichen Nutzen der Tokens gewährleisten. 10% der ursprünglich 1 Milliarde generierten EOS Tokens behält Block.one zurück, verspricht jedoch gleichzeitig, dass der Erlös des Token Sales in Projekte fliesst, die auf der EOS Blockchain aufbauen.

Seit dem 5. April 2018 läuft mit EOSIO Dawn 3.0 eine öffentlich zugängliches Test-Netzwerk, das zur Errichtung von DApps und DAOs zur Verfügung gestellt wird.

Nebst der Möglichkeit der Errichtung von dezentralen Applikationen und Organisationen, bietet die EOS Blockchain auch Konten, Datenbanken und die Möglichkeit auf asynchrone Kommunikation, wie sie etwa bei E-Mails und SMS-Konversationen verwendet wird.

 

Hier geht’s zum EOS Projekt: www.eos.io

EOS (EOS) können auf etlichen Exchanges gekauft und gehandelt werden. Hierfür bietet sich unsere «Liste der renommiertesten Exchanges».

 

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