GitHub

GitHub ist ein Online Dienst auf welchem Software-Entwickler Open Source Anwendungen präsentieren, welche von der Community verwendet, bearbeitet oder ergänzt werden können.

Weitere Infos gibts direkt bei GitHub.com

Exchange

Die Exchange ist eine Handelsplattform auf welcher Kryptowährungen gekauft und gehandelt werden können. Auf den meisten Exchanges können Bitcoin und Ethereum mit FIAT Währungen wie USD oder Euro erworben werden. Die geführten Altcoins können dann gegen Bitcoin oder Ethereum getauscht werden.

Für weitere Informationen zum Thema Exchanges bietet sich unsere «Liste der renommiertesten Exchanges».

TRON (TRX)

TRON logoTRON ist ein chinesisches Blockchain Projekt, das von der Tron Foundation entwickelt wurde. Die Tron Foundation hat ihren Sitz in Singapur und wurde im September 2017 von Justin Sun gegründet. Ziel der TRON Blockchain ist es, eine Plattform für dezentrale Anwendungen zur Verfügung zu stellen, dies vor allem im Bereich der digitalen Unterhaltung. Da die TRON Entwickler rund um Sun der Meinung waren, dass das Internet als dezentrale demokratische Institution längst nicht mehr genüge, setzte man sich den Anspruch, ein Netzwerk zu errichten, welches Anbieter und Nutzer direkt miteinander interagieren lässt und aufgrund der Peer to Peer Architektur keine Mittelmänner mehr benötigt. Vor allem Entertainment Anbieter, wie beispielsweise Youtube, sollen somit ausgehebelt und deren Monopole geschwächt werden. Auch Social Media Plattformen wären mögliche Use Cases für die TRON Blockchain. Erste Projekte stehen im Beispiel von Gifto bereits zur Verfügung. Gifto ist eine Social Media Plattform, welche im asiatischen Raum bereits grosse Beliebtheit erlangte.

Aktuell läuft TRON noch auf einem Ethereum Testnet und wird als ERC20 Token gehandelt. Trotz der frühen Entwicklungsphase stehen jedoch bereits teils bestätigte Partnerschaften mit Grosskonzernen, wie beispielsweise AliBaba, im Raum.

Der Umstieg auf das TRON Mainnet, sprich der Wechsel von der Ethereum Blockchain auf die eigenständige TRON Blockchain, wird laut offizieller TRON Homepage auf Ende Mai 2018 versprochen.

Der von TRON verwendet Token heisst Tronix und wird mit den Initialen TRX angegeben. Der TRX Token kann auf der TRON Blockchain, nebst der Möglichkeit, digitale Zahlungen abzuwickeln, auch zum Erwerb von angebotenem Inhalt innerhalb des TRON Netzwerkes verwendet werden. Ausserdem ist der Besitz von TRX Token einem Besitz von Firmenanteilen gleichgestellt und berechtigt zur Teilnahme an Abstimmungen innerhalb des Systems. Auf game.com, einer Onlinespiele-Plattform, können bereits Credits mit der Kryptowährung TRX erworben werden. Auf der Peiwo App, einer von Justin Sun entwickelten Chat-Plattform, können Inhalte mit TRX honoriert werden.

Ähnlich der Ethereum Blockchain, soll es in Zukunft auch auf der TRON Blockchain möglich sein, eigene Kryptowährung zu generieren und somit eigenen Projekten eine Plattform zu geben. Unter dem Namen TRON 20 Token, kann ein persönlich spezifizierter Token generiert werden, der alle Vorteile der TRON Blockchain nutzen kann.

Die TRON Blockchain baut sich durch eine spezielle dreilagige Architektur auf. Eine erste Schicht ist die sogenannte «Storage Layer» als verteiltes Speicherprotokoll zur Aufbewahrung von Daten. Eine zweite Schicht ist die «Core Layer», auf welcher sämtliche Smart Contracts Module laufen, sowie alle Konsensmechanismen. Auf der dritten Schicht, der «Application Layer», laufen sämtliche dezentralen Applikationen (DApps). Aufgrund der dreilagigen Struktur können Änderungen jeweils sehr anwendungsspezifisch implementiert werden.

Zur Einigung innerhalb des Netzwerks verwendet die TRON Blockchain ein Proof of Stake Verfahren. Ähnlich wie der Konsensmechanismus der EOS Blockchain, verwendet auch TRON den DPOS (Delegated Proof of Stake). Der DPOS verspricht ein faires und demokratisches Verfahren zur Bestimmung der Blockersteller. Die Blockersteller werden von Nutzern der Blockchain gewählt. Es gilt, je mehr TRX Anteile, umso höher das Stimmrecht. Jedoch kann pro Block jeweils nur eine Stimme an einen möglichen Blockersteller abgegeben werden. Der DPOS wird als effizientester, schnellster, dezentralster und flexibelster Konsensmechanismus angegeben. Die Schnelligkeit und Effizienz des DPOS lässt theoretisch bis zu 10`000 Transaktionen zu und bestätigt diese innert 15 Sekunden, mit jedem neu erstellten Block.

Zur Unterstützung der Anonymität der Nutzer arbeitet TRON, gemäss Lucien Chen, dem technischen Direktor, aktuell an einem Zero Knowledge Protokoll. Ähnlich diverser «Privacy Coins», wie beispielsweise Monero, verwendet TRON ergänzend die Ring Signature, die sämtliche Transaktionen verschleiert und gleichzeitig den wahrheitsgetreuen Inhalt einer Transaktion gewährleistet.

Die Tron Foundation setzt einen sehr ambitionierten Zeitplan durch, der sich über 8 – 10 Jahre erstreckt und somit eine gewisse Weitsichtigkeit der Entwickler erahnen lässt. Aktuell befindet sich TRON in der Phase «Exodus», welche diverse Funktionen bietet, jedoch noch kein eigenes Netzwerk beinhaltet. Mit dem bevorstehenden Mainnet Launch und dem Umstieg auf die eigene Blockchain beginnt Phase «Odyssey», die wohl wichtigste in diesem Jahr. Mit «Great Voyage & Apollo» sowie «Star Trek» und «Eternity» sind weitere vielversprechende Phasen angekündigt, welche die TRON Blockchain in ihrer vollen Funktion zeigen werden.

Abschliessend kann man sagen, dass sich die Tron Foundation mit der Revolutionierung des Internets ein grosses Ziel gesetzt hat. Nebst der angestrebten Datenfreiheit und der selbstbetitelten «Heilung des Internets», ermöglicht TRON die Generierung eines eigenen Tokens, sowie die Umsetzung von ICO`s zur Kapitalbeschaffung für eigene Projekte. Das Erstellen von DApps auf der TRON Blockchain ist ein weiteres Asset, das eine vielversprechende Zukunft hat.

 

Hier geht’s zum TRON Projekt: www.tron.network

Der Tronix (TRX) Token kann auf etlichen Exchanges gekauft und gehandelt werden. Hierfür bietet sich unsere «Liste der renommiertesten Exchanges».

 

Krypto ABC: Blockchain, Tron Foundation, Justin Sun, Peer to Peer, Gifto, Ethereum Testnet, ERC20 Token, Mainnet, Tronix, Peiwo App, TRON 20 Token, Token, Storage Layer, Core Layer, Application Layer, Smart Contracts, Konsens, dezentrale Applikationen (DApps), Proof of Stake, EOS, DPOS (Delegated Proof of Stake), Lucien Chen, Zero Knowledge Protokoll, Privacy Coins, Monero, Ring Signature, Transaktion, Exchange

ASIC Chips

ASIC Chips (Application Specific Integrated Circuit) sind anwendungsspezifische Hochleistungs-Microchips, welche ausschliesslich zur Lösung eines einzigen Problems konzipiert sind. Entsprechend sind sie sehr effizient. Gleichzeitig sind ASIC Chips aber auch sehr kostenintensiv und nur einseitig einsetzbar. In der Krypto-Welt werden sie aufgrund ihrer Effizienz zur Errechnung des vom Proof of Work verlangten Hashwerts verwendet. Sie leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur gewinnbringenden Erstellung eines neuen Blocks.

CryptoNote

CryptoNote ist ein Blockchain Protokoll, welches von einigen Kryptowährungen verwendet wird (u.a Monero). Das CryptoNote Protokoll ist eine Open Source Anwendung und somit zur Verwendung frei verfügbar. Aufgrund diverser Eigenschaften wie beispielsweise der Ring Signature wird eine erhöhte Anonymität im Netzwerk gewährleistet. Als Konsensmechanismus verwendet CryptoNote einen Proof of Work Algorithmus namens CryptoNight. Dieser ist resistent gegen ASIC Chips und verhindert somit eine Zentralisierung des Minings.

EOS (EOS)

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EOS.IO ist das Projekt hinter der Kryptowährung EOS. Aktuell läuft EOS noch auf einem Ethereum Testnet und ist somit noch nicht offiziell veröffentlicht (Stand 16.05.2018). Ein Umstieg auf das eigene EOS Mainnet ist auf den 2. Juni 2018 geplant. Während die Kryptowährung nicht als eigenständiges Projekt auf einer eigenen Blockchain läuft, spricht man nicht von Coins, sondern von Tokens. Beim EOS Projekt wurden sogenannte ERC20 Tokens verwendet, die über das Ethereum Netzwerk erstellt wurden.

Die EOS.IO Plattform ist eine Open Source Software, die auf einer Blockchain Architektur basiert und erstmals im Juni 2017 veröffentlicht wurde. Ziel der EOS Blockchain ist die Bereitstellung von Smart Contracts und dezentralen Speicherlösungen. Somit dient das EOS Netzwerk in erster Linie nicht als Zahlungsanbieter, sondern als Grundkonstrukt für dezentrale Applikationen (DApps). Die Kryptowährung EOS ist somit auch vor allem ein Anteilschein, mit welchem Stimmrecht erlangt wird. Andererseits steigt mit dem EOS Vermögen auch die Menge an zur Verfügung gestellter Bandbreite und verwendbarem Speicher innerhalb der EOS Blockchain.

Ähnlich wie bei den meisten jüngeren Blockchain Projekten, verspricht das EOS Protokoll, die eingeschränkte Skalierbarkeit in den Griff zu bekommen. Mit Millionen möglichen Transaktionen pro Sekunde soll EOS alle anderen Kryptowährungen übertrumpfen.

Entwickelt wurde das EOS.IO Projekt von der Firma Block.one, die ihren Hauptsitz auf den Cayman Islands hat und von Brendan Blumer als CEO geführt wird. Die Gründer von Block.one teilten eine gemeinsame Leidenschaft für die allgemeine Dezentralisierung und wollten Blockchain-Lösungen Realität werden lassen. Als technischer Direktor ist Daniel Leimer für Block.one tätig. Leimer ist vor allem durch seine Mitarbeit an Projekten wie BitShares und Steemit bekannt. Ausserdem gilt er als Erdenker der DAOs (Decentralized Autonomous Organisations). DAOs sind dezentrale Firmenkonstrukte, die im Gegensatz zu traditionellen Konstrukten keine Hierarchie kennen. Sie bilden eine Art Netzwerk von autonomen Anteilhabern, die ihre Arbeit aufgrund von vordefinierten Algorithmen verrichten. Diese DAOs, auch häufig DACs (Decentralized Autonomous Cooperation) genannt, können auf der EOS Blockchain erstellt und betrieben werden.

 

Nebst den DAOs, entwickelte Daniel Leimer auch den Konsensmechanismus DPOS (Delegated Proof of Stake), welcher der EOS Blockchain zur Einigung und Korrektheit innerhalb des Netzwerks dient. Ähnlich dem bekannten Proof of Stake Algorithmus, wie er bei etlichen anderen Kryptowährungen verwendet wird, nimmt auch EOS seine Nutzer in die Pflicht und verteilt das Erstellen der Blocks und das Verifizieren der Transaktionen an von der Community gewählte Block Produzenten. Somit fällt beim EOS Protokoll das Mining weg und dementsprechend auch die Herstellung neuer EOS Coins. Diese wurden bereits zu Beginn im ersten Block generiert und wie erwähnt als Token im Ethereum Netzwerk verteilt. Dieses Vorgehen soll eine grosse Verbreitung der EOS Tokens sicherstellen und den schnellstmöglichen Nutzen der Tokens gewährleisten. 10% der ursprünglich 1 Milliarde generierten EOS Tokens behält Block.one zurück, verspricht jedoch gleichzeitig, dass der Erlös des Token Sales in Projekte fliesst, die auf der EOS Blockchain aufbauen.

Seit dem 5. April 2018 läuft mit EOSIO Dawn 3.0 eine öffentlich zugängliches Test-Netzwerk, das zur Errichtung von DApps und DAOs zur Verfügung gestellt wird.

Nebst der Möglichkeit der Errichtung von dezentralen Applikationen und Organisationen, bietet die EOS Blockchain auch Konten, Datenbanken und die Möglichkeit auf asynchrone Kommunikation, wie sie etwa bei E-Mails und SMS-Konversationen verwendet wird.

 

Hier geht’s zum EOS Projekt: www.eos.io

EOS (EOS) können auf etlichen Exchanges gekauft und gehandelt werden. Hierfür bietet sich unsere «Liste der renommiertesten Exchanges».

 

Krypto ABC: Ethereum, Testnet, Mainnet, Kryptowährung, Blockchain, Coin, Token, ERC20 Token, Open Source, Smart Contracts, dezentrale Applikationen (DApps), Skalierbarkeit, Block.one, Brendan Blumer, Daniel Leimer, BitShares, Steemit, DAOs (Decentralized Autonomous Organisations), DACs (Decentralized Autonomous Cooperation), Konsensmechanismus, DPOS (Delegated Proof of Stake), Proof of Stake, Algorithmus, Mining, Token Sale, EOSIO Dawn 3.0, asynchrone Kommunikation

 

Open Source

Als Open Source (Offene Quelle), bezeichnet man in der Computer – Welt eine Anwendung, welche einen freizugänglichen Quellcode hat. Sprich die Programmierung der Software ist frei einsehbar und gar verwendbar. Während in anderen Branchen strikte Geheimhaltungspflicht gilt, zeigt sich die Blockchain Community durchaus transparent und sorgt somit weiter für Vertrauen.

Weitere spannende Infos zum Thema Open Source findet ihr hier: Open Source Initiative

SHA256

Der SHA256 ist ein Hashwert, welcher als Verschlüsselung und Konsens Algorithmus in der Bitcoin Blockchain dient. SHA steht für «Secure Hash Algorithm», die Zahlen 256 stehen für die Grösse in Bits. Da der SHA256 auch als Bitcoin Adresse dient wird er nicht binär mit 256 Nullen und Einsen dargestellt, sondern mit 64 Zeichen als Hexadezimalzahl. SHA256 könnt folgendermassen aussehen: C21E023937280AC20A7185B64A758C234CFCF0BAB497424356A30D68BB0BB651